LOVE CAN DO IT

Woche 4: Hoffnungsvoll im Blick auf Beziehungen und Familie (Briefe)


INPUT
ANLEITUNG

Die Treffen in Kleingruppen laufen meistens unterschiedlich ab. Eine Kleingruppe hat aber immer die folgenden vier Ziele: 1) Persönlicher Austausch zum persönlichen Alltag, 2) Gemeinsames Gebet, 3) Inspirierende Inhalte und vertiefende Diskussionen, 4) Persönliche Anliegen teilen und einander tragen. Das Treffen einer Kleingruppe dauert im Normalfall 60-90 Minuten. Der folgende Ablauf hat sich bewährt:

  • 10min  Begrüssung, Austausch, Gebet
  • (20min)  (Video-Input, falls nicht vorher Teil des Programms)
  • 10min  Bibeltext
  • 30min  Gruppendiskussion
  • 20min  Dankbarkeit & Gebetsanliegen, Gemeinsames Gebet

 

BIBELTEXT

Nachdem Paulus und Silas so misshandelt worden waren, warf man sie ins Gefängnis und gab dem Aufseher die Anweisung, die Gefangenen besonders scharf zu bewachen. 24 Also sperrte er sie in die sicherste Zelle und schloss zusätzlich ihre Füße in einen Holzblock ein. 25 Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas. Sie lobten Gott mit Liedern, und die übrigen Gefangenen hörten ihnen zu. 26 Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass das ganze Gefängnis bis in die Grundmauern erschüttert wurde; alle Türen sprangen auf, und die Ketten der Gefangenen fielen ab. 27 Aus dem Schlaf gerissen sah der Gefängnisaufseher, dass die Zellentüren offen standen. Voller Schrecken zog er sein Schwert und wollte sich töten, denn er dachte, die Gefangenen seien geflohen. 28 »Tu das nicht!«, rief da Paulus laut. »Wir sind alle hier.« 29 Der Gefängnisaufseher ließ sich ein Licht geben und stürzte in die Zelle, wo er sich zitternd vor Paulus und Silas niederwarf. 30 Dann führte er die beiden hinaus und fragte sie: »Ihr Herren, was muss ich tun, um gerettet zu werden?« 31 »Glaube an den Herrn Jesus, dann werden du und alle, die in deinem Haus leben, gerettet«, erwiderten Paulus und Silas. 32 Sie verkündeten ihm und allen in seinem Haus die rettende Botschaft Gottes. 33 Der Gefängnisaufseher kümmerte sich noch in derselben Stunde um Paulus und Silas, er reinigte ihre Wunden und ließ sich mit allen, die zu ihm gehörten, umgehend taufen. 34 Dann führte er sie hinauf in sein Haus und bewirtete sie. Er freute sich zusammen mit allen, die bei ihm lebten, dass sie zum Glauben an Gott gefunden hatten.

Apg 16,23-34 (HFA)

 

FRAGEN FÜR GRUPPENDISKUSSION
  • Was ist die Voraussetzung, um in einer solch verzweifelten Situation auf die Art und Weise zu reagieren, wie Paulus und Silas das taten?
  • Wie erlebe ich mich in verzweifelten Situationen?
  • Ausgerechnet in einem römischen Kerker heilt Gott Beziehungen (zwischen den jüdischen Gefangenen und dem römischen Aufseher und zwischen dem römischen Aufseher und Gott!) Aus einem vermeintlichen Fluch («Was für eine verfluchte Situation, gefangen zu sein») entsteht Segen! Habe ich dies auch schon erlebt?
  • Wie hängt der Merkvers Römer 8,28 mit dem vorherigen Frage zusammen?

 

MERKVERS

Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.

Römer 8,28 (HFA)

 

WOCHENÜBUNG

Versuche in der nächsten Zeit in angsterfüllten Situationen diese Sichtweise einzunehmen: ER ist bei uns! Und damit die von Jesus zugesagte Gegenwart («Ich bin bei euch, jeden Tag bis ans Ende der Welt») auch in dein Bewusstsein hineinzuholen.

 

ZUSATZMATERIAL
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