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Als streetchurch arbeiten wir im urbanen und multikulturellen Umfeld mitten in der Stadt Zürich. Wir befähigen Menschen, sich individuell zu entfalten und in der Gesellschaft ihren Platz einzunehmen. Wir schaffen Beheimatung für gesellschaftlich, familiär oder persönlich Entwurzelte. Wir richten uns dabei insbesondere an Menschen aus dem Grossraum Zürich, die in unterschiedlichen Lebensbereichen Belastungen ausgesetzt sind. Menschen mit und ohne kirchliche Bindung werden so im Leben gestärkt. Sie finden neue Kraft, Orientierung und Hoffnung. Sie lassen sich auf sich selbst und ihr Gegenüber ein. Sie anerkennen, teilen und verarbeiten ihre Geschichten, Nöte und Sorgen. Es werden Beziehungen gebaut, in denen Vertrauen wachsen kann.

Mit 150 Franken stellen wir 8 Personen einen halben Tag lang die nötige Infrastruktur für einen nächsten Schritt im eigenen Leben zur Verfügung: Arbeitsplatz, Notebook, Büromaterial und Kaffee.



 

 

Wo die Liebe beginnt, hört die Gewalt auf. Liebe siegt über alles.

Leonardo da Vinci, Maler von «Das Abendmahl»

Am Abend vor seinem Tod sass Jesus nicht mit der Schar der Perfekten am Tisch. Da waren vielmehr jene, die auf Gnade angewiesen waren: Menschen, auf der Suche nach Liebe und Anerkennung.

Während seiner Vorbereitungen für das Gemälde «Das Abendmahl» soll Leonardo da Vinci sich tagelang in verrufenen Stadtvierteln herumgetrieben haben. Er war auf der Suche nach Charakterköpfen, um sie in seine Darstellung aufzunehmen. Menschen mit Ecken und Kanten, wie sie auch in der streetchurch täglich ein- und ausgehen.

In der streetchurch begegnen sich unterschiedlichste Menschen. Mit ihren oft leidvollen Geschichten finden sie hier ein Zuhause. Gemeinsam wagen sie neue Schritte. So erleben wir, was schon für die Tischgesellschaft Jesu galt: echte Gemeinschaft und Solidarität.

Das alles ist nur durch Ihre Spende möglich. Herzlichen Dank.

 


 

Mario (26)* ist vor einigen Wochen in der streetchurch gestrandet. Die Mitarbeitenden helfen ihm, das herrschende Chaos bezüglich Wohnsituation, Lehrabbruch und Schulden in den Griff zu bekommen.

Tanja (31)* findet als alleinerziehende Mutter in der persönlichen Begleitung Lösungen für anstehende Herausforderungen und neuen Mut den Alltag in Angriff zu nehmen.

Leonie (23)* war früher Teilnehmerin des Arbeitsintegrationsprogramms. Heute kommt sie auch während der Lehre regelmässig auf einen guten Kaffee vorbei und lernt für ihre Abschlussprüfung.

Beat (62)* ist täglich in der Stadt unterwegs. Beim gemeinsamen Nachtessen im Rahmen des Gottesdienstes findet er tragende Gemeinschaft, die ihm ein Stück weit Heimat ist.

 

* Diese kurzen Geschichten stehen symbolisch für Menschen aus unterschiedlichsten Milieus, die in der streetchurch ein Zuhause finden. 

 

 

Die streetchurch ist Teil der reformierten Kirche Zürich.
Die Trägerschaft bildet der Verband der stadtzürcherischen evangelisch-reformierten Kirchgemeinden.
Die Trägerschaft finanziert 60% des Aufwandes.
Viele unserer Angebote sind ohne die Unterstützung von Privatpersonen und anderen Institutionen nicht durchführbar.